Mit einem kleinen Spaziergang am Feld fing der Tag gut an
- ein erstaunlich warmer übrigens, die Wettermeldung ließ anderes befürchten.
Eine der nicht so schönen Folgen der warmen Tage vermehrt sich schneller,
als man gucken kann. Die negative Seite einer Biotonne drin, drauf und daneben
(das Bild war so eklig, das zeig ich jetzt doch nicht, bäh)
- Maden, Maden, Maden. Im Laufe des Tages verfolgen sie mich und ich sehe sie überall
auch wenn es nur ein Blatt an der Autotür oder ein Butterkleks an der Küchenfront ist *uahh*
Draußen grünt und blüht es - allerdings auch an Stellen, an denen mir das nicht gefällt,
und deswegen gehört der Tag der Gartenarbeit.
Wie man sieht, sieht man nichts...
selbst wenn ich mich für Siglinde mal wieder auf den Boden schmeiße *lach*
So ist es doch oft, oder?, man sieht meist nur, was noch nicht gemacht wurde.
Dass der gesamte Platz vor dem Haus schon unkrautfrei ist,
fällt erst im direkten Vergleich zum Nachbargrundstück auf.
Auf zur Grünecke mit den vertrockneten Herbstblumen, den längst verblühten Gladiolen
und Teilen des in die Höhe geschossenen Bambus, der zwei Meter hoch werden sollte
und mittlerweile locker drei erreicht hat, obwohl er vor dem Kellereingang nur in Kübeln gepflanzt ist.
Auf dem Weg dorthin sehe ich, dass die Nachbarn jetzt doch die Abrissgenehmigung bekommen haben.
Wenige Stunden später ist vom alten Gebäude nichts mehr zu sehen. Stattdessen ist der Blick frei auf die Häuser der darunter liegenden Straße - in einem der Doppelhäuser haben wir früher gewohnt.
Wenige Stunden später ist vom alten Gebäude nichts mehr zu sehen. Stattdessen ist der Blick frei auf die Häuser der darunter liegenden Straße - in einem der Doppelhäuser haben wir früher gewohnt.
Wieder zurück wird endlich mal was frisches gepflanzt.
Zwischen kleinen Erdbeeren und Naschsträuchern wohnen jetzt einige Kräuter
und da ich von der Küche aus auf die Gartenhütte schaue kommen dort noch ein paar Farbtupfer ins Beet.
Die Apfelbäume rund um die Hütte tragen schwer, die Äste biegen sich ganz schön.
Das verspricht viel frisches Apfelmus im Herbst.
Dann fängt es doch noch an zu regnen, in diesem Sommer ja keine Überraschung mehr.
Hier bei uns bleibt es bei einem kleinen Schauer und anschließend setze ich mich mit einem Glas Wein
zum Privatkonzert auf den Balkon - im Haus nebenan übt ein Streichquartett bei geöffnetem Fenster, wunderschön!
Nach einer kleinen Bügeleinheit nehm ich mir noch mal den Bleistift zur Hand.
In den letzten Tagen habe ich mich immer mal wieder für ein paar Minuten hingesetzt
und die Rückseite einer Postkarte gestaltet - um meinem Glaubenssatz ´ich kann nicht zeichnen` mal etwas entgegensetzen.
Hier eine kleine Auswahl - mir machts Spaß, ist wie eine kleine Meditationseinheit.
Das Foto des Tages gebührt allerdings der Tochter, auf dem Rückweg vom Reitstall geschossen!







Liest sich sehr unterhaltsam bei dir.
AntwortenLöschenDeine Zeichnungen gefallen mir gut.
Aber das Regenbogen Bild zeigt den Sommer pur, tolle Aufnahme.
L G Pia
Die Apfelbäume sehen ja schön aus und das letzte Foto - Wahnsinn.
AntwortenLöschenIch dachte wirklich erst da wäre Photoshop am Werk gewesen.
Einfach toll!! Die Sonne, die nasse Straße und vor allem der Schatten deiner Tochter.
Liebe Grüße
Jutta
Liebe Petra,
AntwortenLöschenein praller Tag - und zum Schluss noch der tolle Regenbogen. Das ist Augenfutter - trotz der Maden.
Ganz viele liebe Grüße
Astrid