- ganz schön lange her, mein letzter Momentemal Wochenrückblick.
Kurz zusammengefasst: Nach den Ferien waren wir spontan drei Wochen Gastgeber für eine Schülerin aus den USA. Wir freuten uns, wollten ihr viel zeigen, einiges unternehmen, sie teilhaben lassen an unserem Alltag und sie kennenlernen. So die Theorie. Die Praxis sah dann etwas anders aus. Verkürzen wir es auf die Aussage: Wenn ich noch einmal mehr "oh no, only chill, stay at home" gehört hätte, hätte ich wahrscheinlich geschrieen *lach*.
Im Oktober ging es dann für die Tochter auf Gegenbesuch, ab über den großen Teich. Aufregend aber eine interessante Erfahrung, mal drei Wochen in eine komplett andere Welt einzutauchen. Ordnung und Sauberkeit zu Hause wurden anschließend übrigens sehr wertgeschätzt :-) Auch für uns daheim gebliebenen eine besondere Erfahrung, drei Wochen fehlte ein Teil der Familie, das war schon komisch.
Der Sohn verbrachte seine Freizeit gerne mit einem wesentlich kleineren Ball und ich finde einen Ausgleich zum vielen Fußballtraining gut. Frage mich nur, wo die Kinder immer ihre Energie hernehmen!
Wenn ich bedenke, was sie alles für die Schule leisten müssen, noch bemerkenswerter. Nun sind die beiden in der achten und elften Klasse, das Pensum ist enorm und manche Lehrer übertreiben es mit der Menge an Hausaufgaben eindeutig. Nicht nur, dass eine Arbeit nach der anderen geschrieben wird, dann muss sich noch zum Ausarbeiten von Referaten und Praxisstunden getroffen werden. Manches Mal sitzen die beiden spätabends noch am Tisch und lernen oder bereiten irgendwas vor - aber sie dürfen sich das selber einteilen und das klappt gut. Wenn nachmittags das Treffen mit Freunden oder eine Spielrunde mit der Familie Priorität hat, dann hat das seinen Grund. Ganz ehrlich, manch ein Erwachsener kommt nicht auf die Stundenzahl von Schülern, und Auszeiten finde ich für die Kinder wichtig.
Und das ist einer der Gründe, warum ich in der letzten Woche nicht gebloggt habe - der laptop war einige Tage in der Schule oder bei Lerntreffen dabei. Aber mir war nicht langweilig, denn Ende November wird es Zeit für die Adventskalender. Die drei Kinder meiner Brüder bekommen frühere Spielsachen von meinen zusammengesucht - Malbücher, CDs, Bücher, Playmobil und tatsächlich noch original verpackte Sachen, die sie mal geschenkt bekamen und die irgendwann ungenutzt in die für-später/ zu-Verschenken-Kiste wanderten...
Für manche ist die Vorstellung, mehrere Adventskalender zu machen, eine Horrorvorstellung. Es wäre gelogen zu behaupten, ich würde nicht ein wenig in Stress geraten - aber es macht mir auch Spaß. Für die Kleinen sowieso, und dann darf der für die beste Freundin nicht fehlen!
Dieses Jahr kamen sogar noch mehr dazu, wenn auch nicht so aufwendig dekoriert - die Nachbarin heiratete und zur Geburt des Sohnes hatte ich auch noch nichts geschenkt, da gab es halt diese Überraschung. Zwei weitere Freundinnen bekommen ihren noch, sie wissen noch gar nichts davon, aber leider hatte das Treffen am Donnerstag nicht geklappt. Naja, dann dürfen mehrere Türchen auf einmal geöffnet werden, ist doch auch schön.
Kaffee-Likör, Bratapfel-Likör, Bratapfel-Zucker, Tomaten-Kräuter-Salz, Glühwein-Konfitüre... Und viele lustige Ideen zum Befüllen der Kalender. Für dieses Jahr als Idee für Euch zu spät poste ich sie in den nächsten Tagen trotzdem, vielleicht als kleines Mitbringsel zu Nikolaus oder zu einer Einladung.
Warum ich den November aber vor allen Dingen liebe
und er für mich nicht mit Trübsal blasen und Winterblues sondern mit Lebensfreude pur verbunden ist?
Einige Wochen früher als damals gedacht und umso glücklicher, dass alles gut gegangen ist
gibts immer erst dieses Fest zu feiern, bevor dann die Adventszeit beginnen kann.
Auch mit vierzehn wird der Geburtstagskuchen als Überraschung erst gebacken, der Tisch geschmückt und die Geschenke verpackt, wenn der Sohn schläft...
Alles Gute, mein Großer!

Wow! Du warst sehr fleißig und hattest jede Menge um die Ohren :-)
AntwortenLöschenWas du über die Schule schreibst, empfinde ich auch so. Das ist viel anstrengender als die meisten Schreibtischjobs Erwachsener.....Deshalb bin ich da auch nie so streng gewesen. Zensuren sind nicht alles.
Da hatten wir ja Glück mit unseren Schüleraustauschen. Naja - muss man als Erfahrung verbuchen.
Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch und dem Sohn ein tolles neues Lebensjahr!
Liebe Grüße
Wie schnell ein halbes Jahr verfliegt. Ich habe auch das Gefühl, dass die Wochen nur so rennen. Aber ihr habt offensichtlich eine tolle Zeit gehabt, fremde Kulturen und liebe Menschen kennen lernen dürfen und besonders deine Tochter durfte ein echtes Abenteuer meistern. Alles Liebe dem Sohn und weiterhin eine tolle Adventszeit euch allen.
AntwortenLöschenLiebe Petra,
AntwortenLöschenmein Problem ist, dass ich meistens vor meinem Sohn im Bett bin *lol*, da kann ich nur auf mein Frühaufsteher-Gen zählen...
Ganz liebe Grüße
Astrid